REISEBERICHT 24. bis 30. März 2014

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24. März

Susanne, Ralf, Anja, Gaby, Monika, Markus und Trine sind nach der langen Fahrt gut in Suceava angekommen. Der organisierte Transport aus Deutschland mit 33 Europaletten und insgesamt 17 Tonnen Hundefutter!!! kam auch heile an. War alles eine ziemliche Buckelei, da alles mit Muskelkraft abgeladen werden musste! Die Sachspenden sind auch ausgeladen und alles ist an seinem Platz. Das Auto vom Shelter ist liegen geblieben – Flachriemen vom Motor gerissen. Also hat Ralf mit dem Transporter schnell die Lebensmittel vom Auchan geholt. Susanne und Ralf hatten bereits auch ein Meeting mit Donna Cocris, Vorsitzende des Vereins „Proanimals Tina Vet Suceava“ und eine freudige Nachricht ereilte die Beiden. Mit der Stadt Suceava wurde ein 4-Jahesvertrag geschlossen, in dem unser Verein vor Ort (den wir unterstützen) für diesen Zeitraum alleinig zum Problem „Strassenhunde in Suceava“ tätig sein wird. Somit wird es wohl auch keine Euthanasie wie überall sonst in Rumänen geben. Die Stadt stellt uns weitere – sogar beheizte – Räumlichkeiten zur Verfügung, so dass wir nun auch die Bedingungen für die Mitarbeiter weiter verbessern können.

 

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25. März

Ralf und Anja Franken waren an diesem Morgen beim 2. Bürgermeister von Sucueava. Es wurde abermals bekräftigt, dass es im Moment keinen Grund für Euthanasie in unserem Shelter gibt. Es werden nur die Problemhunde – insbesondere bei Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern – eingefangen. Er wollte nochmals bestätigt haben, dass wir als Verein Suceava weiterhin unterstützen werden. Anschließend war dann wieder mal das Lokalfernsehen da, wo Ralf brav ein paar Fragen beantwortet hat und man hat den „Futterberg“ gefilmt und alle anderen Neuerungen der letzten Monate im Shelter.

Zwei Volontäre aus Suc haben Kies in den Zwingern verteilt und kamen auch am nächsten Tag, um weiterzumachen. Marcus Mosig und Ralf haben richtig mit dem Kühlhausbau losgelegt. Nachdem Materialeinkäufe getätigt wurden und sonstige Vorbereitungen (denn das Kühlhaus war völlig mit allem möglichen Krams zugestellt – innen wie außen). Also ganz kurz der Arbeitsablauf: „Balken drauf, Konterlattung von unten, weiße Plastikpanele an die Konterlattung von unten – Decke von unten – fertig. Zwei Lampen nebst Schalter, Verteilerdose und Kabel wurden auch gleich installiert – Deckenbeleuchtung fertig!!!

Die fleißigen Frauen haben die Boxen in den postoperativen Räumen mit nummerierten Plastikschildern versehen. Zwinger haben, soweit das möglich war, Sichtschutzplanen bekommen, Post OP 1 wurde gekärchert und ist nun wieder richtig sauber. Weiterhin ist Susanne fleißig damit beschäftigt, alle Patenhunde zu finden und aktuelle Bilder zu machen und natürlich auch neue Patenhunde zu finden.

 

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26. März

TASSO-Adventskalenderaktion 2013 hilft Straßentieren in Not
Der „Tierische Adventskalender“ hat bei TASSO Tradition. Seit 2010 können Tierfreunde jährlich zu einem bestimmten Thema Bilder Ihrer tierischen Lieblinge einsenden. Mit etwas Glück erhält das eigene Foto einen Platz im Tasso Adventskalender. Auch im vergangenen Jahr gab es wieder eine wahre Flut an tollen Tierbildern. Insgesamt 3.837 Fotos hat Tasso erhalten. Für jedes eingesandte Bild hat TASSO 1,- Euro für Tiere in Not gespendet. Mit dem Geld wurden dieses Jahr – wir der Tierschutzverein „Suceava – Memory of Tina e.V.“ – unterstützt! DANKE

 

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27. März

Nicu hat heute den ganzen Tag 7 cm tiefe Fugen in den Beton im neuen Shelter geschnitten und zwar immer 2 im Abstand von 20 cm. Später wird der Beton dann mit dem Boschhammer entfernt, damit jede Zwingerreihe eine Entwässerungsrinne bekommt. Die „geniale“ rumänische Baufirma hat nämlich die ganzen 3000 m² eben – also ohne Gefälle – betoniert!!! Unsere „Mädels“ haben ihm beim Anzeichnen und Wasser bzw. Betonschlamm wegkehren unterstützt. Die zwei Volontäre aus Suc haben eine tieferliegende Zwingerreihe im wahrsten Sinne des Wortes freigelegt, sodass nun die Türen der Zwinger wieder ohne Probleme zu öffnen sind.

Di selbe Baufirma (wie mit dem Beton) hatte dort die Abwasserleitung vom neuen Shelter verlegt und die Zwingerreihe des alten Shelters quasi etwas verschüttet. Die dabei anfallende Erde diente gleich als Höhenausgleich an der Betonstraße, sodass sich nun dort kein Regenwasser mehr stauen kann und über die Straße abläuft. Beim Kühlraum sind wir auch wieder ein Stück vorangekommen. Gemeinsam mit Markus hat Ralf heute die Decke gedämmt, Spanplatten aufgelegt und verschraubt und die Innenseite des Kühlraums mit Gewebeputz versehen. Anja hat heute wieder wie ein Weltmeister Planen mit den anderen Mädels angebracht. Das bringt ein bisschen Rückzugsmöglichkeiten für die Wauzis.

Was ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte, ist Folgendes: Dr. Catalin war aus gesundheitlichen Gründen lange dem Shelter ferngeblieben. Er musste sich einer OP unterziehen und ist nun nach der Genesung seit Montag diese Woche wieder stundenweise zum Kastrieren im Shelter. Dr. Daniela ist überglücklich ihn wieder zur Entlastung zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass er voller Elan an seine Arbeit ging und habe mich auch riesig gefreut. Schließlich haben wir dann noch kurz unsere 2 Geburtstagskinder des heutigen Tages „hochlebenlassen“ (Alina und Marcus). Es gab belegte Brötchen, Pfannkuchen, Torte, Kaffee und Wein. Leider sind die Tage immer viel zu kurz, und wir werden wieder nicht alles schaffen, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten.

 

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28. März
Mit einem Tag Kühlhausbauen, Sichtschutz aufhängen, Rillen fräsen undundund ist es nicht getan. Und so grüßte täglich das Murmeltier in Suceava …. Aber was lange währt wird endlich gut!
 
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Zunächst einmal freuen wir uns, dass die Stadt das neue Gebäude mit Abwasseranschluss ausstattet, die Wasserleitung auch für das neue Shelter wird mit erledigt. Soweit es möglich war, haben heute die Volontäre wieder Kies im Shelter verteilt und für Montag habe ich weitere 10 m³ bezahlt und bestellt. Nicu hat wiederum mit den Ladys den ganzen Tag im neuen Shelter Fugen geschnitten!!! Markus und ich haben heute im Kühlhaus erst Dämmung und anschließend Estrich eingebaut. Wie immer waren alle Helferleins sehr fleißig!

 

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Und viel zu schnell ist diese Woche wieder vergangen …. Es wurde viel geschaffen, aber es gibt noch immer so unendlich viel zu tun!
Ein großes Dankeschön auch an Anja Franken, Gaby Wölke, Monika Thiele, Markus Mosig und Trine Trutsch, die sich extra eine Woche Urlaub genommen haben um uns nach Suceava zu begleiten!
„Vom Alptraumshelter zum normalen Tierheim“ wird noch eine ganze große Weile dauern, aber wir sind am besten Weg dahin – wie immer DANK EURER HILFE!

 

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1 Kommentar
  1. Petra Bodemer-Sies

    Danke für Eure Arbeit! Bin durch Zufall auf Euch gekommen und finde Eure Arbeit und Bemühungen grandios. Habe Euch auf Benefind gespeichert und versuche – wenn finanziell möglich- Euch auch etwas zu helfen, denn ich unterstütze auch in Rumänien noch ein anderes Projekt, Tierhilfe Hoffnung.
    Liebe Grüße aus Baden, Pfinztal.
    Petra Bodemer-Sies

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