Reise nach Suceava

vom 19.03.2013 – 01.04.2013

 
 
Vorbereitung für die Reise nach Suceava:

  • 2 Tage Sachspenden sortieren, einpacken und laden
  • 3 Personen haben an 2 Tagen 7 Stunden gearbeitet
  • 1 Person hat an 2 Tagen 2 Stunden gearbeitet

Ladung:

  • 2,5 Tonnen Naß- und Trockenfutter
  • Kleidung für die Mitarbeiter, Bettwäsche, Handtücher, Decken, Küchenartikel, Hygieneartikel, Medizinisches Gerät für den Doktor

 

 

Anreise:

Die Anreise betrug 26 Stunden, keine Übernachtung, da unser Hotel belegt war und wir keine Ausweichmöglichkeit gehabt haben, da wir mit Hänger unterwegs gewesen sind, Risiko des Diebstahls

 

Ankunft:

Am 20.03.2013 gegen 14 Uhr im Tierheim, Begrüßung, schwatzen und dann wurden das Auto und der Hänger ausgeladen
 


Arbeitstag: 21.03.2013

  • sortieren der Sachspenden im Lager
  • zuschneiden der Bettwäsche und der Handtücher für die Boxen und die Welpen

 


Arbeitstag: 22.03.2013

Weiterarbeiten im Lager

  • Medizinische Spenden auspacken
  • Reinigung

Ralf hat ein Rattennest gefunden, Ratten lagen schon tot da und haben fürchterlich gestunken, es ist eiskalt im Lager, keine Heizung, kein Wasser……nichts
 
 
Arbeitstag: 23.03.2013

Ralf ist sehr zeitig aufgestanden und hat Baumaterial eingekauft, ich konnte mal ein Stündchen länger schlafen.

Baumaterial für den postoperativen Raum, es werden Zwinger gebaut, da der Raum keine beinhaltet, so soll eine bessere Koordinierung der Hunde stattfinden. Die Hunde waren bis dato alle in einem Raum, und Zank und Streit ist da vorprogrammiert.

Ich habe heute eine Reinigung des Bades und der Küche vorgenommen. Reinigung der Fressnäpfe von den Hunden aus der Krankenstation, der Welpen, zuschneiden von Krankenunterlagen, die wir hatten, sie waren zu groß. Zuschneiden von Putzlappen, da wir keine Aufwaschlappen oder sonstiges mehr vorrätig gehabt haben. Bilder gemacht von unseren Patenhunden.
 
 
Arbeitstag: 24.03.2013

Einkauf von Baumaterialien für den Quarantäneraum.

Ich habe versucht, die Welpen sauber zu machen, ohne Wasser und feuchte Tücher, die vor Ort ausgegangen sind, leider fast unmöglich, kein fließendes Wasser im gesamten Tierheim, kein Wasser für die Tiere zum Trinken, kein Wasser, um die Zwinger sauber zu machen, wo kranke Hunde oder kleine Hunde untergebracht sind, kein Wasser für die Toilette, kein Wasser zum Händewaschen, Näpfe sauber machen, kein Wasser für heißen Tee für uns, es stellt eine einzige Katastrophe dar und nicht vorstellbar.

Ralf arbeitet weiter an den Quarantäneraum, die Wände für die zukünftigen Zwinger werden hochgezogen, eine Schalung wird gesetzt, Beton wird aufgefüllt

..so sieht der Raum aus……

 

Arbeitstag: 25.03.2013

Einkauf von Baumaterialien, leider kann man nicht immer gleich alles genau berechnen, was man benötigt, da ja mit den Ausgaben an Euros sehr sparsam umgegangen werden muss.

Wieder kein Wasser im Tierheim, zusätzliche Arbeit für alle Mitarbeiter, das Wasser wird mehrere hundert Meter entfernt von einem Betrieb geholt.

Weitere Arbeiten im zukünftigen Quarantänezimmer werden ausgeführt.

Susanne hat wieder die Welpen frisch gemacht und versorgt. Bilder vom Tierheim wurden gemacht. Susanne macht Arbeiten, wo sie eben gebraucht wird, oder was gerade notwendig ist
 


 
Arbeitstag: 26.03.2013

Heute kommen wir beide sehr, sehr schwer aus dem Bett , unsere Erkältung wird nicht besser, wie denn auch, wir stehen in der Kälte, Tee kochen ist ein Problem, eigentlich gehören wir beide ins Bett, aber das geht nicht, es muss was geschaffen werden, die Zeit vergeht einfach viel zu schnell.

Ralf baut im Lager ein zweites Hochregal. Wir wissen einfach nicht wohin mit den ganzen Materialien, da der Raum einfach für alles viel zu klein ist. Im Lager ist es wie überall eiskalt und seit gestern Abend schneit es, von Frühling keine Spur.

Ich habe Handreichungen gemacht und gleichzeitig den Medizinschrank von Dr. Catalin aufgeräumt, für solche Sachen, die aber wichtig sind, fehlt es einfach an der nötigen Zeit, aber es macht auch keinen Spaß, kann ich mir vorstellen, wenn man was braucht und ewig suchen muss, eigentlich ist der Schrank – ein ehemaliger, großer Kleiderschrank – viel zu wenig und es müsste noch einer her.

Maria hat heute einen Rundgang mit mir durchs Tierheim gemacht, wir haben geschaut, welche Hunde wir als Patenhunde noch posten können. Eigentlich ist es jeder einzelne Hund wert, denn jeder ist etwas ganz Besonderes …… aber eine Entscheidung muss nun mal getroffen werden. Mit den Patenhunden hoffen wir, unseren Geldeingang für das Tierheim zu erhöhen, denn es fehlt einfach an allem und man weiß nicht, wo gebe ich das Geld zuerst aus

 

Arbeitstag: 27.03.2013

Ralf hat heute das Schloss am Lagerhaus repariert, durch den Frost ist alles verzogen und man hat das Tor nur noch mit Gewalt oder mit Hilfe eines Steines auf bekommen, sprichwörtlich eine einzige Quälerei.

Ralf macht heute die zweite Etage der Zwinger im Quarantäneraum, alles wird erschwert durch die Kälte, denn so braucht es ewig viel Zeit, bis der Beton aushärtet.

Besprechung mit dem Doktor über die allgemeinen Probleme im Tierheim.

Es fehlt an einem Raum für die Welpen, damit diese heranwachsen können, der bisherige Raum ist nur eine Notlösung, denn er erfüllt keine medizinischen Anforderungen, es fehlen Fliesen auf dem Boden, eine Wasserleitung, eine richtige Heizung, ist eben nur ein Raum. Die Welpen müssen dringend geimpft werden, damit sie gesund bleiben und nicht sterben müssen, aber dafür fehlt das Geld.

Damit die Welpen nicht sterben, benötigen sie zwei Impfungen, diese kosten ca. 15,00 Euro, bekommen sie diese nicht, dann sterben über die Hälfte der Welpen, für uns eigentlich ein kleiner Geldbetrag, hier ist es für die Welpen lebensnotwendig

Susanne hat Hand angelegt, wo immer es nötig gewesen ist

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